Ansehen aller Essays #ausbildung

2018 Juli Bootsfahrt mit Feuerwehr Stadl-Paura

Für das Album Foto oder hier klicken bitte!

Am Samstag 21.07.2018 hatten wir Gelegenheit nach der Einsatzübung der Regionalgruppe Oberösterreich von den ÖHU-Suchhunden, mit dem A-Boot der Feuerwehr Stadl-Paura eine Gewöhnungsrunde auf der Traun zu absolvieren. Alle teilnehmenden Hunde lösten diese Aufgabe bravurös.

2018 Juli IRO - Schöneben

13. - 15. Juli 2018

Für das Album Foto oder hier klicken bitte!

24 Rettungshundeteams aus 3 Nationen, Österreich, Deutschland und Slowenien, trainierten gemeinsam 2 Tage in Schöneben am IRO Gelände. In drei durchgemischten Gruppen absolvierten wir mit unseren Hunden ein abwechslungsreiches Training. Am Programm standen Motivation, ein wichtiges Standbein der Hundeausbildung, aber auch mit interessanten Suchen wurde der Leistungsstand der Teams überprüft. Ein ausgezeichnetes Trümmergelände das jetzt wieder um einige schwierige Verstecke erweitert wurde hat alle begeistert. Auch die angrenzenden Waldflächen bieten interessante Möglichkeiten aussergewöhnliche Verstecke zu nutzen.

Nur eine Nachtsuche hätte die Veranstaltung noch topen können. War aber leider orginisatorisch durch die kurzen Sommernächte nicht möglich.

Danke an alle Hundeführer und Figuranten, ohne eure Disziplin und euren Einsatz wäre diese Veranstaltung nicht so gelungen.

RHBS Trümmertraining KWG Wasserkraftwerk Hart 07 2018


05. Juli 2018

Für das Album Foto oder hier klicken bitte!

Ein besonderes Übungsgebiet, das uns die Wasserkraftwerksgesellschaft KWG  zur Verfügung stellte, hat uns am Donnerstag den 05.07.2018 begeistert. Da wir hin und wieder auch Trümmertraining durchführen, suchen wir zu diesem Zweck immer interessante Trainingsgelegenheiten. Besonderes Highlight bei dieser Trainingsvariante sind eingebrachte Personen, die für die Hunde nicht sichtbar und erreichbar sein sollen. Die Stelle mit dem besten Geruchsaustritt soll angezeigt werden. Immer wieder interessant das Verhalten der Hunde, bei den sich ständig veränderten Luftstömungen, zu beobachten.  

RHBS Training Mai 2018

RHBS Trainingswochenende Feuerkogel Mai 2018

18. - 20 Mai 2018

Für das Album bitte Foto anklicken !

Unserer Einladung zum ersten RHBS Trainingswochenende am Feuerkogel sind heuer 13 Personen davon 7 Hundeführer 2 Kinder und einige Helfer gefolgt. Anreisetreffpunkt bei der Talstation der Feuerkogelseilbahn, war Freitag den 18. Mai nachmittags 15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein. An unserem Ziel der Christophorushütte am Feuerkogel wurden wir wie immer herzlichst von den Wirtsleuten Elisabeth und Roman Hölldobler empfangen. Rasch wurden die Zimmer bezogen, denn um 16:30 war die erste Trainingseinheit mit unseren 4-beinigen Teampartnern geplant. Motivationstraining mit Eindringeverhalten in die doch sehr dichtgewachsenen Latschenkiefer Buschgruppen wo die Helfer mit der Bestätigung für die Hunde eingebracht waren. Da am Feuerkogel meistens ein konstantes Lüftchen weht, wurden auch die Hunde immer richtig in den Wind geschickt, damit sie gut mit ihrer Witterung arbeiten konnten. Für 18 Uhr war das Abendessen, das ja auf unserer Stammhütte immer reichlich und sehr gut ist bestellt. Leider zog da etwas Regen übers Gebirge, und damit etwas Unsicherheit ob wir unsere Nachtsuchübung um 21:30 durchführen können. Die dafür vorgesehene Wegstrecke führte teilweise über Lifttrassen und Schiabfahrtstrecken mit Steigungen und sehr viel felsigem Untergrund, der bei Nässe doch sehr rutschig ist. Zusätzlich noch bei Nacht, keine leichte Aufgabe, sich dabei auch noch auf seinen Hund zu konzentrieren. Als es dann doch noch aufgehöhrt hatte zu regnen, wurde beschlossen die Suche durchzuführen. Großen Dank an unsere Helfer die sich bereitwillig als Opfer bei der doch sehr kühlen Witterung einbringen haben lassen. Die fünf fortgeschrittenen Suchhundeteams haben die Ihnen gestellten Aufgaben hervorragend gelöst. Um 23:30 konnte diese schwierige Übung ohne Zwischenfall beendet werden. Alle Hundeführer und Opfer sind wieder wohlbehalten in unsere Hütte zurückgekehrt. Am Samstag früh weckte uns die Sonne bei fast wolkenlosem Himmel. Nach dem ausgiebigen Frühstück um acht Uhr rückten wir um 9 Uhr aus, um unser Trainingsgebiet beim Heumahdgupf zu erreichen. Bei der Liftstation dort versorgten wir unsere Hunde und besprachen den Trainingsablauf. Geplant war eine Suchlage mit 3 eingebrachten Helfern, wobei die Nasenarbeit durch den konstanten Südwind unterstützt werden sollte. Alle 8 Hunde haben die Ihnen gestellten Aufgaben sich einen Weg durch die wirklich fast undurchdringbaren Buschgruppen zu suchen und die Opfer anzuzeigen hervorragend gelöst. Nach dieser Nasenarbeitssequenz wurde noch eine vielleicht lustige Übung für die Hunde gesucht. Bei der motivierten Anzeige, nur um die nächsten freistehenden Büsche und anschließend eine sichtbare Person auf dem Abfahrtshang anzuzeigen konnten sich unsere Hunde toll von uns lösen und auslaufen. Gegen 12 Uhr suchten wir das naheliegende Gasthaus auf um uns etwas zu stärken. Auf dem Weg dorthin zog innerhalb einer halben Stunde ein kräftiges Gewitter auf. Wir haben unser Training dann unterbrochen und uns in unsere Christophorushütte zurückgezogen. Einige nutzen die freie Zeit nachmittags um sich die Königliche Hochzeit von Prinz Harry und Meghan im TV anzusehen. Um 16 Uhr rückten wir wieder gemeinsam aus um beim Grubersunk noch eine Trainingsstunde zu absolvieren. Nach dem gemeinsamen Einrücken in unser Basislager auf fast 1600 Meter, war ja noch ein wichtiges Highlight angesagt. Kulinarischer Höhepunkt des Wochenendes. "Brat´l in da Reihn" Liebevoll gekocht von unserem Hüttenwirt Roman. Am Sonntagmorgen um 7 Uhr einen Kaffee, in der Stidieselle des Feuerkogel Hochplateaus bei dem fantastischem 360 Grad-Panoramablick auf Dachstein und Seenregion, zu genießen ist ein unvergessliches Erlebnis im Herzen des Salzkammergutes. Sonne, die Schatten in den Tälern und leichte Wolkenschwaden bringen eine atmosphärische Verblauung und dynamisches Erleben der Natur. 9 Uhr ausrücken. In die Gegend der Kolleralm, wo uns ein übersichtliches Trainingsgebiet geboten wurde. Suchlage mit 2 Verstecken am Hügel und eines hinter einer Hütte. Der Wind machte es dieses Mal etwas schwieriger, wurde aber auch souverän von den Hunden abgearbeitet. Nachmittag schlossen wir unser Training in der Kranabethhütte, früher Naturfreundehaus, bei einem geschmackvollen Mittagsessen ab. Beim Marsch zur Liftstation überraschte uns wieder etwas Regen der sich aber bald verzog und die Sonne wieder leuchten lies. Problemloses Abfahren mit der Seilbahn, die Hunde geben sich relaxt, sicherlich auch etwas müde vom ausgiebigem Training. Verabschiedung der Teilnehmer, jeder hofft bald wieder so ein tolles Training mitmachen zu können.   

RHBS Schneekurs Feuerkogel 2018

03.01. - 07.01.2018

Wir haben unseren dritten RHBS Schneekurs heuer auf dem Feuerkogel abgehalten.

Für das Album Foto bitte anklicken

.

Die aktuelle Wetterwarnung für unseren Anreisetag Mittwoch den 03.01. war nicht gerade sehr verheißungsvoll. Sturmspitzen bis zu 170 km/h waren zu erwarten.

Bei der Talstation um 14 Uhr angekommen, sagten uns die Seilbahnbetreiber das momentan die Böhen etwas nachgelassen haben und wir am besten sofort auffahren sollen. Leider waren zu diesem Zeitpunkt erst vier der Teilnehmer mit ihren Hunden eingetroffen.

Oben angelangt begaben wir uns dann sogleich in unser Quartier in der Christophorushütte, wo wir von der Hüttenwirtin Elisabeth freudig empfangen wurden. Die nett eingerichteten Zimmer wurden sogleich bezogen.

Um 15:30 machten wir uns dann gemeinsam auf, ein geeignetes Übungsgelände zu suchen. Mit der Lawinensonde maßen wir Stellen bis zu 1,8 Meter Schneehöhe, genug um dort unsere Übungsverstecke anzulegen. Inzwischen ist der Sturm noch stärker geworden, und die nächsten 3 Teilnehmer haben um 16 Uhr angerufen das es nicht mehr sicher ist bis 17 Uhr einen Seilbahntransport herauf genehmigt zu bekommen.

Wir saßen in der Hütte, da öffnete sich kurz vor 17 Uhr die Tür ins Gastzimmer und unsere nächsten Teilnehmer traten ein.

 Große Freude und Erleichterung herrschte, dass es bei diesem Sturm zwischendurch doch noch möglich war eine Gondel auf den Feuerkogel auffahren zu lassen. 

Die restlichen 3 noch fehlenden Teilnehmer erwarteten wir sowieso erst ab Donnerstagvormittag. 

Da ja der Wind am ersten Übungstag noch sehr heftig war, haben wir teilweise unsere Hunde am Zimmer gelassen. Wir haben im Übungsgebiet, einem Lawinenkegel entsprechend großer Fläche, mit den Schneeschuhen ausgetreten und die Löcher für unsere Verstecke gegraben. 

Diese Arbeit ist wirklich sehr schweißtreibend! 

Nach einer kurzen Pause in der Hütte, nahmen wir unsere Hunde mit, um unser Training endlich zu beginnen. Die meisten Hunde haben bereits Schneeprüfungen und fortgeschrittene Erfahrungen bei der Lawinensucharbeit, so dass wir zügig vorankamen. Da unter uns auch ein Teilnehmer aus Leipzig war und dieses Team noch keine Erfahrung im Schnee hatte, bemühten wir uns beim Aufbau der einzelnen Schritte alles richtig zu machen. 

Da am späten Nachmittag der Sturm wieder heftiger wurde, rückten wir um 16 Uhr wieder in unser Quartier ein. 

In der Nacht auf Freitag wurden wieder Windgeschwindigkeiten bis zu 170 km/h gemessen. Für uns alle eine neue Erfahrung. So heftig hatte es von uns noch keiner erlebt. Unser Hüttenwirt Roman lachte über dieses Lüftchen und erzählte uns, dass er in den letzten Jahren schon Spitzen bis 240 km/h erlebt habe. 

Da am Freitagmorgen noch immer ein gewaltiger Sturm blies, der bis Mittag laut Wetterstation vorbei sein würde, nutzen wir den Vormittag um in der Hütte LVS (Lawinenverschüttetensuchgerät) - Schulung und deren Suche zu üben. 

Tatsächlich hat der Sturm gegen Mittag nachgelassen, und die Sonne zeigte sich wieder von Ihrer schönsten Seite. So konnten wir unser Schneetraining mit den Hunden fortsetzen. Geordnet in einer Reihe begaben wir uns ins Übungsgelände. Nur mit Disziplin und kameradschaftlicher Zusammenarbeit kommt man schnell ans Ziel. 

Mit unseren fortgeschrittenen Hunden begannen wir mit einer Kaltsuche, das heißt ohne vorher noch einen Motivationsdurchgang zu machen. Die Aufgaben wurden allesamt gut gelöst. 

Auch die Suche nach Gegenständen haben wir im Programm. Wofür ein alter ausgedienter Rucksack mit unserer verschwitzten Kleidung der letzten Tage befüllt war. Da unsere Hunde darauf konditioniert sind allgemeinen menschlichen Geruch zu orten, wurde auch diese Aufgabe gut gemeistert. 

Warum arbeiten wir eigentlich im Schnee? Für eine reale Suche nach einem Lawinenabgang sind wir geographisch zu weit entfernt vom Ort des Geschehens. Die Zeit die ein Verunglückter in seiner Luftblase überleben kann, spielt die größte Rolle. Diese Arbeit ist Motivation für die Hunde. Der Schnee ist relativ geruchsneutral, darum ist es für die Hunde wesentlich leichter ablenkungsfrei den menschlichen Geruch wahrzunehmen. 

Danke an alle Teilnehmer für den Einsatz, den Kurs so problemlos und unfallfrei ablaufen zu lassen. Auch für genügend Spaß war am Abend immer Zeit. 

Danke auch an unsere Hüttenbetreiber Elisabeth und Roman Hölldobler, die sofort bei kleinen Problemen geholfen haben und uns kulinarisch sehr verwöhnt haben. Wir haben uns sehr umsorgt und wohl gefühlt. Hoffentlich haben wir bald wieder Gelegenheit, ein paar Tage mit unseren Hunden in dieser herrlichen Gegend zu verbringen.







. .