Vereinsgründung 09.04.2015

RETTUNGSHUNDE BIO-SUCHE

Kurzform RHBS

Im Frühling 2015 sind die Teilnehmer der ehemaligen Stöbergruppe, die bislang bei verschiedenen Vereinen trainiert hatten, auf die Idee gekommen einen eigenen Rettungshundeverein zu gründen. Bei der Gründungsversammlung am 09.04.2015 war man sich schnell einig. Das Proponentenkommite brachte die Anträge ein.

Am 23.04.2015 war es dann soweit:

Wir wurden von der Vereinsbehörde BH Wels-Land aufgefordert unsere Vereinstätigkeit zu beginnen und bekamen vom BM.I eine ZVR.Nr. 239640465 zugewiesen.

Als Vorstand wurde bis 08.04.2019 bestätigt:

OBMANN: Johann Woisetschläger

OBMANNSTELLVERTRETERIN: Elisabeth Nenning-Fath

KASSIERIN: Jennifer Schneller

KASSIERSTELLVERTRETERIN: Annemarie Woisetschläger

RECHNUNGSPRÜFERINNEN: Elena Rametsteiner, Angelika Dulzky .

Unser LOGO wurde von Herrn Walter Kritzinger entworfen:

Engagement

Das Engagement in einer Rettungshundestaffel ist mehr als ein Hobby, im besonderen eine Lebenseinstellung

Man muss sich darauf einstellen, an 365 Tagen im Jahr, bei Tag und Nacht, Wind und Wetter zu Einsätzen gerufen zu werden, alles ehrenamtlich.

Natürlich kann man das nicht von allen Leuten verlangen, aber bei uns können sie ohne Verpflichtung diese Ausbildung mitmachen.

Ausbildung

Hundeführer:

Es geht bei uns nicht nur um die Hundeausbildung! Auch der Hundeführer ist gefordert seine Fähigkeiten vielseitig auszubauen. Spezialgebiete: Seiltechnik, Orientierung und Funksprechverkehr. Für diejenigen die sich für das Einsatzgeschehen interessieren, ist eine regelmässige Auffrischung in Erste Hilfe und eine gute Kondition verpflichtend. Weiters gibt auch die Möglichkeit als Einsatzbegleiter ohne Hund mitzumachen.

Hundearbeit:

Wir legen größten Wert auf den würdevollen Umgang mit dem »Lebewesen« Hund. Wir leben diese Philosophie im täglichem Leben im Umgang mit unseren Hunden und erwarten es auch von unseren Mitgliedern. Das ist ein zentrales Anliegen bei unserer Suchhundeausbildung. Unser "Partner" Hund soll bis ins hohe Alter geistig und körperlich gesund bleiben. Wir bilden Hunde aus anstatt sie abzurichten. Im Zweifel immer für den Hund. Alles was man in die Beziehung zum Hund hineingibt, bekommt man zurück. Wir betrachten unsere Hunde als als Partner und Kameraden, Trotzdem bleib der Hund ein Hund und hat nichts mit Vermenschlichung zu tun. Wir fördern seine Fähigkeiten und verstärken seine vielfältigen Sinne, die im die Natur mitgegeben hat. Eine einheitliche Basisarbeit und eine umfassende Suchhundeausbildung prägt unsere Ausbildung.

Ausbildungsprogramm:

Fläche:

Flächensuche ist die klassische Sucharbeit ....

Unsere Hunde zeigen gefundene Personen mit Verbellen an und bleiben solange beim Opfer bis der Hundeführer eintrifft.

Trümmerarbeit:

Wird unterschieden in Technische Suche und Biologische Suche. Zum Beispiel bei Hauseinstürzen nach Gasexplosionen oder nach Erdbeben. Die technische Suche übernehmen meistens Spezialeinheiten der Feuerwehr. Man kann mit technischen Geräte orten um Personen zu suchen. Das fällt nicht in unsere Aufgaben.


Biologische Suche:

Da kommt der Hund zum Einsatz. Mit seiner hochempfindlichen Nase findet er verschüttete Personen die selbst mit ausgeklügelter Technik nicht zu orten sind. Der Hund zeigt richtungsweisend die stärkste Geruchsströmung an, ohne ganz bis zum Opfer vorzudringen. Selbständigkeit und Durchhaltevermögen beim Hund ist dabei sehr wichtig, weil der Hundeführer meist wegen Einsturzgefahr keine Gelegenheit hat in die Trümmer mitzugehen. Es ist viel Erfahrung von den Hundeteams dazu notwendig.
Daher kommt auch unsere Vereinsbezeichnung:

"BIO-SUCHE"


Seilkunde:

Selbstschutz und Verantwortungsbewussten wird bei uns gelebt! Der Wille zum Selbstschutz allein genügt nicht. Mit den notwendigen Kenntnissen angeeignet, oft genug geübt und die Verwendungsmöglichkeiten diverser Hilfsmittel zu kennen, gibt es uns die Change in Krisensituationen in der Lage zu sein richtig zu handeln. Geübt wird der sicher Umgang mit diversen Knoten, Selbstsicherung, Abseilen mit Hund .....


Orientierung:

Zurechtfinden in unbekannter Umgebung mit Bussole und Landkarte, Karten lesen, Koordinaten bestimmen, GPS ...


Funksprechverkehr:

Diszipliniertes Verständigen, richtige Kommunikation, Funkordnung, Gerätekunde, Sprechübungen ...


Lawinensuche:

Da wir von den Bergen zu weit weg wohnen um Personensuche bei Lawinenabgängen anzubieten, wo es auf Minuten ankommt, helfen zu können, benutzen wir das Training im Schnee zur Motivationssteigerung für unsere Hunde. Relativ Geruchsneutral ist die Suche im Schnee für die Teams immer ein großes Erlebnis. Die Hunde lernen das Anzeigen von uns in Schneehöhlen eingebrachten Personen und haben eine Menge Spaß dabei danach zu graben.


Suchtaktik:

Wenn sich die Möglichkeit ergibt sollte man schon darauf achten den Hund zur Suche richtig anzusetzen. Es kann auch sein das andere Prioritäten ausschlaggebend sind.

Gewandtheit:

Um den Hund auf aussergewöhnliche Situationen vorzubereiten und ihm die nötige Selbstsicherheit mitzugeben trainieren wir mit ihm auch Gewandtheit.

Fassbrücke beweglich

Leiter waagrecht mit Trageübung

Hürde:

Freudiges Arbeiten für den Hund sollte immer im Vordergrund stehen

Tunnel:

Selbstvertrauen des Hundes stärken.

Detachieren:

Lenkbarkeit des Hundes über große Distanzen.

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